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05.02.2020 in Landespolitik von Henning Homann

Homann: 12 Euro Mindestlohn und mehr Tarifverträge in Sachsen

 

Thema: Fast 92.000 Sächsinnen und Sachsen haben mehr als einen Job

+++ Oft reicht ein Job nicht mehr aus, um über die Runden zu kommen +++ Es ist ungerecht, dass Sachsen mehr arbeiten als westdeutsche Kollegen – bei weniger Lohn +++
 

Henning Homann, der stellvertretende Vorsitzende und Sprecher für Arbeitsmarktpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, kommentiert die Situation von Mehrfachbeschäftigten in Sachsen:
   
„In Sachsen haben derzeit 91.724 Menschen mehr als einen Job – das sind 50.000 Menschen mehr als vor 17 Jahren. Das heißt: Für immer mehr Menschen reicht ein Job nicht aus, um über die Runden zu kommen. Das darf in einem wohlhabenden Land wie Deutschland nicht zur Normalität werden“, so Henning Homann am Mittwoch in Dresden. Zudem, das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes in Kamenz, arbeiten die Sachsen mehr als Beschäftigte in den westlichen Bundesländern. Sie waren 2018 durchschnittlich 1.431 Stunden auf Arbeit, das waren 51 Stunden mehr als Beschäftigte in den westdeutschen Bundesländern.
 
„Es ist einfach ungerecht, dass die Ostdeutschen auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung deutlich mehr arbeiten als ihre westdeutschen Kolleginnen und Kollegen und dabei immer noch deutlich weniger Geld verdienen“, so Homann.

29.01.2020 in Pressemitteilung von Henning Homann

Homann begrüßt weitere Förderung des Treibhaus e.V. Döbeln

 

Kulturkonvent hat Förderung zugestimmt – Haltung für Demokratie siegt über AfD-Parteitaktik

Die heutige Entscheidung des Kulturkonvents des Kulturraums Erzgebirge-Mittelsachsen, dem Treibhaus e.V. Döbeln die Förderung für das kommende Jahr zu gewähren, begrüßt der Döbelner Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Mittelsachsen, Henning Homann.

„Das Treibhaus ist fester Bestandteil der Döbelner Stadtgesellschaft. Der Verein ist Anlaufpunkt für Menschen aller Generationen und Hintergründe. Der Treibhaus e.V. unterstützt inzwischen seit Jahrzehnten Menschen, die sich aktiv für demokratische Werte einsetzen. Das Haus steht offen für Menschen mit niedrigen Einkommen oder sozialen Problemen. Dort wird Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt organisiert. Dass die Förderung jetzt im Nachgang gewährt wurde, ist vernünftig. Ich bin froh, dass diese unwürdige Debatte nun beendet ist.“

Die Entscheidung des Kulturraums sei ein Erfolg der Bürgergesellschaft gegenüber einer verleumderischen AfD-Kampagne. Der Verein sei eine feste Institution in der Stadt Döbeln und ein Aushängeschild für die ganze Region. 

28.01.2020 in Landespolitik von Henning Homann

SPD rückt berufliche Bildung in den Fokus - Homann im Plenum im Einsatz

 

Döbelner Landtagsabgeordneter spricht bei erster Plenarsitzung des Jahres zu Bildungsticket, Schulgeldfreiheit und Berufsorientierung

Am Mittwoch startet das Plenarjahr 2020 im Sächsischen Landtag mit den ersten zwei öffentlichen Sitzungen. Henning Homann, Döbelner Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD Mittelsachsen, wird am Donnerstag für die SPD-Fraktion die berufliche Bildung in den Fokus rücken.

„Berufliche Bildung in Deutschland und in Sachsen ist ein Erfolgsmodell. Um es zu erhalten und zu verbessern braucht es mehr Gerechtigkeit. Der Azubi-Mindestlohn in Höhe von mindestens 515 Euro pro Monat sorgt seit dem 1. Januar für bessere Bezahlung vieler Azubis. Das in Sachsen eingeführte Azubiticket ist eine enorme Erleichterung für alle Azubis insbesondere bei uns in den ländlichen Räumen, um gut und günstig zwischen Wohnort, Ausbildungsbetrieb und Berufsschule hin- und herfahren zu können“, bilanziert Homann, und richtet den Blick gleich nach vorn:

„Wir werden in den kommenden Monaten mit Schulgeldfreiheit, zusätzlichen Fördermitteln für Infrastruktur und der weiteren Stärkung der Berufsorientierung an Oberschulen wie Gymnasien weiter daran arbeiten, dass Industrie, Handwerk und Handel auch künftig genügend gut ausgebildete Fachkräfte bekommen. Vor allem junge Menschen sollen den Beruf finden, der sie durchs Leben trägt, ihnen ein gutes Einkommen sichert und sie zufrieden macht“, so der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Fraktion.

23.01.2020 in Landespolitik von Henning Homann

Homann: „Combat 18“-Verbot reicht nicht

 

+++ Neonazi-Strukturen müssen zerschlagen werden +++ In Sachsen tätigen Organisationen wie Brigade 8 das Handwerk legen +++

Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, kommentiert das Verbot von „Combat 18“ durch das Bundesinnenministerium wie folgt: „Das Verbot der rechtsextremen Vereinigung Combat 18 ist ein überfälliger und richtiger Schritt. Er reicht aber längst nicht aus. Denn viel wichtiger als verfassungsfeindliche Organisationen symbolträchtig zu verbieten ist es, die dahinter stehenden Strukturen nachhaltig zu zerschlagen“, so Henning Homann am Donnerstag in Dresden.
 
Combat 18 gilt als bewaffneter Arm des rechtsextremen Netzwerks „Blood and Honour“. Dieses Netzwerk hatte beim Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) eine Schlüsselfunktion inne. Deshalb, so Homann, sei „Blood and Honour“ ein mahnendes Beispiel. Denn dieses Netzwerk wurde im Jahr 2000 ebenfalls vom Bundesinnenministerium verboten. Seine Strukturen funktionierten jedoch weiterhin und ermöglichten die Morde des NSU.

14.11.2019 in Pressemitteilung von SPD Mittelsachsen

SPD unterstützt Initiative für den Erhalt von Sparkassenfilialen und fordert Einsparungen beim Sparkassenvorstand

 

SPD-Kreistagsfraktion hebt Thema auf Tagesordnung der Kreistagssitzung

Die SPD Mittelsachsen unterstützt die Initiative für den Erhalt von Sparkassenfilialen und fordert Einsparungen beim Vorstand der Sparkasse Mittelsachsen. Der ländliche Raum dürfe nicht ausbluten, die Infrastruktur müsse bürgernah erhalten bleiben, argumentiert der Döbelner Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Mittelsachsen, Henning Homann:

„Das rote S der Sparkassenfilialen ist immer auch ein Signal für einen lebendigen Ort, für Heimat und Vertrauen. Die Bürgerinnen und Bürger möchten ihre Geldgeschäfte wohnortnah bei kompetentem Personal in ihrer Sparkassenfiliale erledigen. Den guten Service der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen sie. Daher fordern wir die Sparkassenführung auf, die Pläne zu überdenken und gemeinsam mit den betroffenen Kommunen nach Kompromissen zu suchen. Gleichzeitig erwarten wir, dass der Vorstand der Sparkasse Mittelsachsen bei notwendigen Einsparungen bei sich selbst beginnt. Wir schlagen deshalb vor den Vorstand der Sparkasse Mittelsachsen von drei auf zwei Personen zu verkleinern“, erklärt Henning Homann.

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