Henning Homann führt SPD Mittelsachsen weiter an

Veröffentlicht am 11.10.2020 in Allgemein

Kreisverband beschließt Anträge zum Erhalt von Industriestandorten, besserer digitaler Bildung und Stärkung des Ehrenamtes


Der Döbelner Landtagsabgeordnete Henning Homann wurde auf dem Kreisparteitag der SPD Mittelsachsen am vergangenen Samstag in Leisnig in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt. Rund 94 Prozent der anwesenden Delegierten stimmten für den 41-jährigen. „Ich freue mich über das sehr gute Ergebnis. Es bestätigt meine und unsere Arbeit für die Region. Wir sind als SPD eine wichtige politische Kraft in Mittelsachsen“, sagte Henning Homann nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses. Homann kündigte gleichzeitig an, sein Amt in einem Jahr an seine Nachfolger/innen abgeben zu wollen. Zu seinen Stellvertretern wurden Jenny Fritzsche aus Freiberg und Kay Dramert aus Hainichen gewählt.

Den Vorstand ergänzen Daniel Rubes (Freiberg) als Schatzmeister sowie die Beisitzenden Torsten Boin (Ostrau), Christian Schier (Großschirma), Steve Sarfert (Mühlau), Ernst Makitta (Seifersbach), Mario Lorenz (Claußnitz) sowie Alexander Geißler und Edgar Schacht aus Freiberg.

In einer einstimmig beschlossenen Resolution kritisierten die Sozialdemokraten die angekündigten Schließungen des Schmiedewerks in Roßwein bei Mahle in Freiberg. „Die Menschen verlieren nach Jahren der harten und zuverlässigen Arbeit ihre Jobs, einfach so. Wir halten es für falsch, dass große Konzerne mit der Ausrede Corona oder Strukturwandel in der Automobilindustrie ihre Pläne für Stellenstreichungen durchsetzen“, sagte Homann vor den Delegierten. „Die eigentliche Ursache liegt doch darin, dass die Konzernführungen es versäumt haben frühzeitig neue Geschäftsfelder zu erschließen und in innovative Technologien zu investieren“, erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag weiter.

In einem Initiativantrag sprach sich der der Parteitag außerdem für die Einrichtung eines Kompetenzzentrums Digitale Bildung aus, um Mittelsachsen zum Vorreiter im ländlichen Raum zu machen. Hierzu sollen die mittelsächsischen Hochschulen, das Landesamt für Bildung und die Volkshochschulen mit eingebunden werden. Daneben sprachen sich die mittelsächsischen Sozialdemokraten für die Einführung einer hauptamtlichen Ehrenamtskoordination auf Landkreisebene, die Live-Übertragung der Sitzungen des Kreistages sowie ein eigenes Telemedizinkonzept des Landkreises Mittelsachsen aus. Außerdem beschloss der Parteitag unter anderem eine Satzungsänderung, die eine zukünftige Doppelspitze der Kreisvorsitzenden ermöglicht.

 

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