Homann: „Geburtenstation Leisnig muss bleiben“

Veröffentlicht am 07.01.2021 in Pressemitteilung

SPD-Landtagsabgeordneter bietet Leisnigs Bürgermeister Unterstützung an

In der Debatte um die Schließung der Geburtenstation der Helios-Klinik in Leisnig meldet sich der Döbelner Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Mittelsachsen, Henning Homann, zu Wort.
 
„Mit der von Helios angekündigten Schließung der Geburtenstation in Leisnig würde die medizinische Versorgung im ländlichen Raum weiter ausgedünnt. Das ist nicht im Interesse der Region Döbeln und auch nicht im Interesse von Familien. Die Wege bis zur nächsten Geburtenstation werden inakzeptabel lang. Ein angekündigtes ‚Storchentaxi nach Schkeuditz‘ klingt zwar süß, eine Fahrt von über 70 Kilometer halte ich aber nicht für akzeptabel. Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth hat bei seinen Bestrebungen zur Weiterführung der Station deshalb meine volle Unterstützung.“

Homann werde sich des Themas annehmen. Mit einem Schreiben wendet sich der Abgeordnete an die Geschäftsführerin der Helios-Klinik mit der dringenden Bitte die Entscheidung nochmals zu prüfen. Seit 4. Januar werden in Leisnig keine Schwangeren mehr entbunden. Stattdessen sollen sie zur Geburt in die Helios-Klinik nach Schkeuditz gebracht werden, hatte die Klinikleitung mitgeteilt.

„Eine wohnortnahe Entbindung muss gewährleistet werden. Wir wollen Mittelsachsen kinder- und familienfreundlich gestalten und zukunftssicher machen, da ist die Abschaffung des stationären geburtshilflichen Angebots genau das falsche Signal“, argumentiert Homann.

 

Homepage Henning Homann

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