SPD Mittelsachsen zu Weco: „Beschäftigte nicht im Stich lassen – Arbeitsplätze in der Region erhalten“

Veröffentlicht am 16.07.2021 in Allgemein

Homann und Geißler setzen sich für Erhalt des Standortes in Freiberg ein.
 
Am Donnerstag platzte die große Bombe: Feuerwerkshersteller Weco plant, seinen Freiberger Standort zum Jahresende zu schließen. Mehr als 150 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stehen vor einer unsicheren Zukunft, mehr als 300 Jahre Tradition in der Herstellung von Feuerwerk vor dem Aus. Henning Homann, Landtagsabgeordneter und arbeitsmarktpolitischer Sprecher seiner SPD-Fraktion, will Lösungen finden.
 
„Priorität 1 muss der Erhalt des Standortes sein. Dazu bin ich mit dem Wirtschaftsministerium und den Gewerkschaften in Kontakt. Entscheidend ist die Geschäftsführung von Weco. Es ist nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet der einzige ostdeutsche Standort geschlossen werden soll. Ich hoffe sehr auf einen Sinneswandel bei Weco und eine Lösung im Sinne der Beschäftigten, die hier seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit machen. Gemeinsam mit der IG BCE kämpfen wir für die Arbeitsplätze“, erklärt Homann, der auch Vorsitzender der SPD Mittelsachsen ist.

Dem Unternehmen waren nach eigenen Angaben durch den Wegfall des Silvestergeschäfts 95% der Einnahmen im vergangenen Jahr weggebrochen. Schon damals sei das Wirtschaftsministerium um Hilfsgelder bemüht gewesen und habe diese auch organisieren können, laut Unternehmensleitung reichten die Gelder allerdings nicht aus, unter anderem auf Grund der hohen Lagerkosten. Für die Stadt Freiberg wäre die Schließung eines der größten Arbeitgeber fatal.
 
„Für die Stadt Freiberg wäre der Verlust eines bedeutenden Arbeitgebers fatal“, erklärt Alexander Geißler, SPD-Politiker aus Freiberg und Bundestagskandidat für Mittelsachsen. „Ich bin mir sicher, dass noch etwas geht und ich unterstütze ausdrücklich die Bemühungen zum Erhalt des Standortes. Ein weiteres Silvester oder andere besondere Anlässe, wie das Bergstadtfest ohne Qualitätsfeuerwerk von Weco direkt aus Freiberg mag ich mir nicht vorstellen.“

 

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