26.07.2018 in Bundespolitik von Henning Homann

Bundesweiter Azubi-Mindestlohn muss schnell kommen

 

+++ Orientierung an Tarifvergütung angemessen +++
 
„Die neuen von der Hans-Böckler-Stiftung vorgelegten Zahlen zur Ausbildungsvergütung sind alarmierend.  Sowohl die großen Unterschiede zwischen Ost und West als auch die Differenzen zwischen den Berufen sind ungerecht.  Wir brauchen endlich einen bundesweit einheitlichen Azubi-Mindestlohn. Ich erwarte, dass die von der Großen Koalition vereinbarten Pläne für eine Mindestausbildungsvergütung deshalb zügig umgesetzt werden“, so Henning Homann.
 
„Eine solche Mindestvergütung  würde auch die Attraktivität der Ausbildung steigern. Das käme vor allem Branchen zugute, die derzeit mit sehr hohen Abbrecherquoten zu kämpfen haben oder in denen Fachkräftemangel herrscht.“
 

25.05.2018 in Bundespolitik von SPD Mittelsachsen

Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird entfristet

 
Susann Rüthrich (MdB)

[25.05.2018] Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wird entfristet. Damit gibt es über 2019 hinaus Planungssicherheit für jene Initiativen, die sich konkret vor Ort für die Stärkung von Demokratie und des Zusammenhalts einsetzen. Dies hat heute die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey bei ihrem Gespräch mit Politiker*innen und Engagierten in Pirna verkündet. Dazu erklären die SPD-Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich (Foto) und der SPD-Landtagsabgeordnete Henning Homann:

23.06.2017 in Bundespolitik von Henning Homann

Homann Delegierter beim SPD-Bundesparteitag

 
Henning Homann mit SPD-Generalsekretärin Daniela Kolbe

Nachbesserungsbedarf beim Gerechtigkeitsfonds für ostdeutsche Rentner

Am kommenden Sonntag findet in der Dortmunder Westfalenhalle der außerordentliche SPD-Bundesparteitag statt. Unter den Delegierten ist mit Henning Homann, Döbelner Landtagsabgeordneter und Chef der hiesigen SPD, auch ein Mittelsachse. Neben einer Rede von Kanzlerkandidat Martin Schulz steht die Beratung und Verabschiedung des Regierungsprogramms im Mittelpunkt.

„Entscheidend sind für mich drei Punkte: Gerechte Steuern, eine bessere Rente und höhere Löhne“ erklärt Henning Homann zu seinen inhaltlichen Zielen. „Das Steuerkonzept von Martin Schulz unterstütze ich. Ich finde es richtig, dass Familien, kleine und mittlere Einkommen entlastet und dafür sehr hohe Einkommen stärker belastet werden sollen. Der Entwurf des Regierungsprogramms geht auch beim Thema Rente in die richtige Richtung,“ erklärt Homann weiter. Demnach soll das Rentenniveau auf mindestens 48% erhalten bleiben, statt auf 42% zu sinken. Außerdem ist die Einführung einer Solidarrente vorgesehen, die vor Altersarmut schützen soll. „Diejenigen, die 35 Jahre lang arbeiten gehen, müssen mehr Rente erhalten als die, die nie gearbeitet haben,“ findet Homann, der auch eine Erhöhung des Renteneintrittsalters entschieden ablehnt. Trotzdem sieht Homann Nachbesserungsbedarf.

22.06.2016 in Bundespolitik von SPD Mittelsachsen

Bund beteiligt sich mit 21.000 Euro an der Sanierung des Kulturdenkmals Gasthof Wilder Mann in Ostrau

 

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat heute Mittel für den Denkmalschutz freigegeben. Wegen der Vielzahl von Bewerbungen bundesweit, konnte nur ein Teil der Anträge positiv beschieden werden. Unter den geförderten Projekten ist nun auch der ehemalige Gasthof von Ostrau. Dazu erklärt die mittelsächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz:

„Ich freue mich sehr, dass der Verein Kulturdenkmal Gasthof Wilder Mann e.V. mit insgesamt 21.000 Euro von Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramms VI profitiert.
Nach einem intensiven Auswahlverfahren hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags heute Nachmittag Gelder für eine Liste von Projekten freigegeben, die im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms VI vom Bund gefördert werden sollen. Mit diesem Programm beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Somit stehen insgesamt 20 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz zur Verfügung, mit dem bundesweit 138 Denkmalschutzprojekte gefördert werden.
Die Förderung ist ein Erfolg für die engagierten Vereinsmitglieder um Chefin Monika Fischer. Ich gratuliere ihnen dazu, dass sie nun auch vom Bund Unterstützung für ihr Projekt erfahren.
Erst im April erhielt der Verein 4.000 Euro über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Mit dem Geld sollten erste Schritte für die Freilegung der hochwertigen Wand- und Deckenkunst aus dem Jahr 1897 gegangen werden.“

16.05.2016 in Bundespolitik von SPD Mittelsachsen

Raatz: Drei mittelsächsische Projekte mit Priorität im neuen Bundesverkehrswegeplan

 
Dr. Simone Raatz (MdB)

Der im März in Berlin vorgestellte Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) enthält alle bis 2030 geplanten Infrastrukturmaßnahmen (Straße, Schiene, Wasserstraße) des Bundes.

"Leider sieht der Bund bei der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig keinen vordringlichen Bedarf. Hier muss nachjustiert werden.", meint die Freiberger Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz.

Für drei mittelsächsische Projekte existiert vordringlicher Bedarf:

  • B101 mit der Ortsumgehung um Freiberg mit einem Investitionsvolumen von 101 Mio. Euro 
  • Ausbau der Ortsumgehung Oederan mit 23,8 Mio Euro 
  • B169 an der Autobahnanschlussstelle Döbeln-Nord in Richtung Landkreisgrenze mit 29,6 Mio. Euro.

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